Großes Engagement im Zeichen der Chormusik: Einen solchen Abend zu wiederholen, wäre hinsichtlich seines Erfolges sicher angebracht.
 „Singen kann für Groß und Klein eine reine Freude sein“ – mit diesen Worten begrüßte Gertrud Öchsner ihr Publikum am  Samstag, den 8.11., in der Höllberghalle in Kürnach. Als Vorsitzende des Gesangvereins Kürnach hat sie viel Arbeit in die Organisation des Chorkonzertes gesteckt, auch sie selbst singt im Gemischten Chor mit. Bürgermeister René Wohlfart dankte für das großartige Engagement, bei der Organisation des Abends habe man wieder „Unmögliches geschafft“.
Nachdem zu Beginn die Kleinsten unter der Leitung von Alina Melzer im Kinderchor einige Lieder dargeboten hatten, folgte eine Performance des Gemischten Chors Kürnach, seit September unter der Leitung von Talia von Bezold, die in einer Doppelrolle vertreten war: Neben dem Gemischten Chor in Kürnach betreut sie ebenfalls den Gesangverein Kleinlangheim (Lkr. Kitzingen), dessen Aktive ebenfalls anwesend waren. Im Kanon begeisterten sie mit dem Lied „Singen macht Spaß“ und drückten damit gleichzeitig auch das aus, was alle Anwesenden vereint. Nachdem Werner Lother die Kürnacher Gruppe nun länger geleitet hatte, wurde er durch Talia von Bezold abgelöst: „Das war viel Arbeit, aber es hat auch genauso viel Spaß gemacht“, so von Bezold.
Werner Lother war trotz seines Austrittes aus dem Gemischten Chor auf der Bühne zu sehen: gemeinsam mit Hans Winzlmaier präsentierte er „entsprechend ihrem jugendlichen Alter“ Songs aus den Siebzigern sowie ein traditionell peruanisches Stück. Mit alten Hits begeisterte auch der Gesangverein Kürnach „Viva la musica“ unter der Leitung von Angelika Heinlein: Mit „California Dreaming“ lieferte die Gruppe eine stimmige Performance ab und versetzte das Publikum zurück in die Vergangenheit.
Zum Schluss wurde es emotional.
Auch der Musikverein Zell am Main trug zum Programm bei, wenn auch mit einer reduzierten Auswahl aufgrund kurzfristiger Änderungen. Unter der Leitung von Ralf Geißler performte die Gruppe unter anderem „Alt wie ein Baum“. Für herzliches Lachen sorgte der Männergesangsverein Frohsinn aus Waigolshausen unter der Leitung von Bernhard Chalupka mit seiner Interpretation von „Vollwärmeschutz der Liebe“, im Original von Michl Müller.
Zum Schluss wurde es nochmal etwas emotional: Eine zuvor nie dagewesene Formation aus den Männerchören Kürnach und Kleinlangheim stimmte gemeinsam das Frankenlied an, wobei das gesamte Publikum einstimmte – ein gelungener Abschluss eines ebenfalls gelungenen Abends. Einen solchen Abend zu wiederholen, wäre hinsichtlich seines Erfolges sicherlich sehr angebracht – eine Gegeneinladung von Kleinlangheim haben die Kürnacher direkt am selben Abend noch erhalten.

Bild und Text: Antonia Oberst, Mainpost

Pin It on Pinterest

Share This