Auf der Hinfahrt besuchten wir quasi zur Einstimmung das beschauliche Städtchen Loket, das mit einer sehenswerten Altstadt aufwarten konnte.
Prag erwartete uns am nächsten Tag bei bestem Wetter. Mit U-Bahn, Straßenbahn, aber vor allem zu Fuß auf Kopfsteinpflaster erkundeten wir die Sehenswürdigkeiten. Am ersten Tag besichtigten wir zunächst Teile der Altstadt und anschließend das Jüdische Viertel. Beeindruckend waren dort sowohl der große Friedhof mit über 12000 Grabsteinen wie auch die 3 Synagogen die wir besichtigten. Gegen Abend starteten wir zu einer Bootstour mit einem Abendessen auf der Moldau. Nach dem Abendessen wurden die Noten ausgepackt und ein paar Lieder gesungen begleitet von Werner mit seinem Akkordeon. Die Stimmung war heiter und fröhlich.
Der zweite Tag in Prag stand ganz im Zeichen des Hradschin. Zunächst ein Stück zu Fuß, wo wir auch an der Deutschen Botschaft vorbeikamen, legten wir den Rest auf den Berg doch lieber mit der Straßenbahn zurück. Die Klosteranlage Strahov, die Burg selbst und eine Gaststätte mit gutem tschechischem Bier waren dort unsere Ziele. Anschließend ging es zu Fuß zurück über den Präsidentenpalast in die Altstadt. Am Abend besuchten wir noch eine kulturelle Besonderheit der Stadt, eine Vorstellung in einem Schwarzlichtheater.
Nach zwei wunderschönen und am Profil der Schuhsohlen nagenden Tagen traten wir die Rückfahrt an. Ein Zwischenstopp in Karlsbad gab uns noch Gelegenheit, diesen bekannten und berühmten Kurort näher kennen zu lernen. Wir konnten uns davon überzeugen, dass Karlsbad mehr zu bieten hat als nur Oblaten, Becherovka und Heilquellen.
Vier wunderbare Tage waren schnell vorüber und wir kehrten mit etlichen Kilometern in den Beinen aber auch mit unvergesslichen Eindrücken nach Kürnach zurück.
© U. Theis